Negombo - Urlaub 1997 in Sri Lanka

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Urlaub auf Sri Lanka 1997
Elefantenritt
Sri Lanka
Negombo und Umgebung

Da wir am 2. Weihnachtstag angekommen sind, war auch noch alles Weihnachtlich dekoriert. Dieser Anblick bei über 25°C im Schatten ist schon etwas ungewöhnlich für uns Europäer. Aber nach zwei Tagen schaut man darüber hinweg und genießt die Sonne und die Wärme.

Die Stadt

Negombo liegt etwa 40 km nördlich von Colombo und ist nicht so überlaufen wie die Orte im Süden um Hikkaduwa und Beruwela. Der Ort hat etwa 80.000 Bewohner. Jeden Morgen gibt es einen Fischmarkt südlich von der Einfahrt zur Lagune an der Negombo liegt.
Im Ort gibt es ein altes Fort, das seit ca. 200 Jahren als Gefängnis dient. Durch den Ort führt auch der vor etwa 300 Jahren von den Holländern gebaut Kanal. Dieser ist ca. 120 km lang und führt von Colombo nach Norden bis Puttalam. Früher wurde er hauptsächlich für den Zimttransport genutzt.
Unsere Erlebnisse

An einem Tag lagen wir in unseren Liegen am Strand, als uns ein Mann ansprach, der uns zu einer Bootstour auf einem Fluss in der Nähe einlud. Die erste Konversation geht hier nur durch zurufen, da die Einheimischen nur dann das Hotelgelände betreten dürfen, wenn Sie von den Touristen auch heran gewinkt werden. An jedem Hotel steht hier Tag und Nacht ein Polizeiposten um die Touristen vor zu großer Bedrängnis zu schützen. Wir hatten uns jedenfalls schnell mit dem Mann geeinigt und sind am Strand in ein Motorboot gestiegen, dass uns dann zunächst eine Strecke über das Meer fuhr um dann in eine Flussmündung einzubiegen. Die Vegetation war so, wie man sie aus den tropischen Ländern gewohnt ist, sehr üppig. Viele, viele Palmen und teilweise dichtes Buschwerk. Im Fluss haben wir auch zweimal Warane beim Schwimmen gesehen. In einigen Bäumen am Ufer hingen Flughunde und man hat uns eingeladen, eine am Ufer gelegene Schnapsbrennerei zu besichtigen.
An einem anderen Morgen sind die Fischer der näheren Umgebung an unseren Strand gekommen und haben ein großes Netz ausgelegt und allmählich wieder eingeholt. Man sagte uns, dass sie das gelegentlich für die Touristen machen. Ein solcher Fang direkt am Strand lohnt sich allerdings nicht und die Fischer werden an diesem Tag  auch von den angrenzenden Hotels für den entgangenen normalen Fang entschädigt.
Das Silvesterfest haben wir im Hotel bei zwei Flaschen Wein und einer Flasche Sekt verbracht. Erwähnenswert wären auch noch die “Haustiere” des Hotels. Damit sind die Streifenhörnchen gemeint, die in größerer Zahl das Hotelgelände bevölkerten. Obwohl es eigentlich nicht erlaubt war, haben wir doch immer wieder ein Stück Brot vom Frühstückstisch mitgenommen und die Streifenhörnchen damit gefüttert. Bei der Fütterung ist es aber immer wieder zu kleineren Auseinandersetzungen der Streifenhörnchen mit den ebenfalls nach Futter suchenden Krähen gekommen. Deshalb haben wir die Streifenhörnchen zum Fressen in eine Ecke gelockt und uns dann davor hingestellt, damit die Krähen nicht dazwischen kamen.
Außerhalb der Hotels kann man auch deutschen Kaffee bekommen, wie man auch auf dem Foto sieht. Der Kuchen dazu ist allerdings sehr süß. Das stammt noch aus der Kolonialzeit von den Engländern. Das Essen außerhalb er Hotels ist in der Regel auch sehr gut und nicht zu teuer. Im Hotel gab es zum Abendessen immer auch ein Dessertbuffet mit vielen leckeren Köstlichkeiten, die besonders von Alfred gemocht wurden.
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