Panama-Kanal

Dienstag, 31. März – Passage durch den Panama-Kanal Der Franzose Ferdinand de Lesseps entwarf 1875 einen Plan für den Bau des Kanals. Im Jahr 1881 begann man dann mit dem Bau. Die Arbeiten gingen aber nur langsam voran und mussten dann wegen Geldmangel eingestellt werden. Als die Amerikaner dann ein Kriegsschiff von der Westküste in die Karibik schickten, dauerte die Fahrt 67 Tage; durch den Kanal hätte man 9 Stunden gebraucht. Der amerikanische Senat stimmte daher 1902 mit knapper Mehrheit für den Kanal in Panama und gegen die Alternative Nicaragua. Präsident Roosevelt kaufte den Franzosen die Bauruinen, Maschinen und Rechte für 40 Millionen Dollar ab und 1905 wurden die Bauarbeiten wieder aufgenommen. Die gesundheitlichen Bedingungen waren schlimm und Hunderte starben an Gelbfieber und es gab immer wieder Erdrutsche. Zeitweise arbeiteten 50.000 Menschen am Kanal. Am 15. August 1914 war der Kanal dann fertig und der Dampfer Ancon machte die erste offizielle Durchfahrt. Für eine Durchquerung des Panama-Kanals braucht man zwischen 8 und 10 Stunden. Der Kanal hat eine Länge von ca. 82 km und die Passage der Amadea kostete 169.000 US-$. Bei Containerschiffen kostet es pro Container 75 US-$. Gegen 9:30 haben wir die erste Schleuse erreicht; es sind die Miraflores-Schleusen. Hier gibt es gleich zwei Schleusen hintereinander. Wenn die Erste beendet ist, fährt man direkt in die zweite Stufe hinein. Nach einer kurzen Fahrt auf dem Miraflores See geht es dann in die dritte Stufe. Danach kommt die Fahrt über den Gatun-See. An der letzten Schleuse sind gleich drei Stufen hinter einander gelegt worden. Nachdem wir diese Schleusen passiert hatten, nahmen wir Kurs auf Costa Rica, wo wir am 1. April ankommen werden.
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Panama-Kanal

Dienstag, 31. März – Passage durch den Panama-Kanal Der Franzose Ferdinand de Lesseps entwarf 1875 einen Plan für den Bau des Kanals. Im Jahr 1881 begann man dann mit dem Bau. Die Arbeiten gingen aber nur langsam voran und mussten dann wegen Geldmangel eingestellt werden. Als die Amerikaner dann ein Kriegsschiff von der Westküste in die Karibik schickten, dauerte die Fahrt 67 Tage; durch den Kanal hätte man 9 Stunden gebraucht. Der amerikanische Senat stimmte daher 1902 mit knapper Mehrheit für den Kanal in Panama und gegen die Alternative Nicaragua. Präsident Roosevelt kaufte den Franzosen die Bauruinen, Maschinen und Rechte für 40 Millionen Dollar ab und 1905 wurden die Bauarbeiten wieder aufgenommen. Die gesundheitlichen Bedingungen waren schlimm und Hunderte starben an Gelbfieber und es gab immer wieder Erdrutsche. Zeitweise arbeiteten 50.000 Menschen am Kanal. Am 15. August 1914 war der Kanal dann fertig und der Dampfer Ancon machte die erste offizielle Durchfahrt. Für eine Durchquerung des Panama-Kanals braucht man zwischen 8 und 10 Stunden. Der Kanal hat eine Länge von ca. 82 km und die Passage der Amadea kostete 169.000 US-$. Bei Containerschiffen kostet es pro Container 75 US-$. Gegen 9:30 haben wir die erste Schleuse erreicht; es sind die Miraflores- Schleusen. Hier gibt es gleich zwei Schleusen hintereinander. Wenn die Erste beendet ist, fährt man direkt in die zweite Stufe hinein. Nach einer kurzen Fahrt auf dem Miraflores See geht es dann in die dritte Stufe. Danach kommt die Fahrt über den Gatun- See. An der letzten Schleuse sind gleich drei Stufen hinter einander gelegt worden. Nachdem wir diese Schleusen passiert hatten, nahmen wir Kurs auf Costa Rica, wo wir am 1. April ankommen werden.
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